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Bringleistungsprüfung
(BLP) am 20.09.2003
bei Bad Camberg |
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Bei schönstem Sommerwetter
fand am 20.09.2003 bei Bad Camberg im Taunus eine BLP der
Landesgruppe Mitte des DRC statt. Sonderleiterin Urlike Schlögell
hatte ein herrliches Prüfungsgelände aufgetan, dass
freundlicherweise vom Revierinhaber Herrn Dyckerhoff zur Verfügung
gestellt wurde.
Gegen 8.00 Uhr trafen sich im Suchenlokal die Richter Edgar
Wagner (Prüfungsleiter DRC), Edmund Sagawe (DRC) und Theo Juli
(JGHV) sowie Uli Schlögell und 6 Hundeführer/innen mit ihren
Hunden. Neben einem Golden, drei Labrador und einem Chessie war
sogar auch ein Deutsch Langhaar mit dabei.
Nachdem die Papiere überprüft und die Startreihenfolge
festgelegt war, ging es ins Revier. Es ging los mit der
Feldarbeit. Erste Aufgabe: 200 m Federwildschleppe.
Sofort zu Anfang wurden auch die Richter geprüft. Herr Wagner
hatte den Hasen, der ihm von einer Hundeführerin in die Hand
gedrückt wurde schon an der Leine, als Herr Sagawe bemerkte,
dass der noch nicht dran sei. Bei einer anderen Hundeführerin
hatte man den Eindruck, sie wollte eine Schweißprüfung
ablegen. Aber nachdem alle die erste Aufgabe hinter sich
gebracht hatten und die ersten T-Shirts gewechselt waren, wurden
auch durch die sehr sympathische Art von Prüfungsleiter Edgar
Wagner, die Hundeführer ein wenig ruhiger.
So ging es weiter zu
Aufgabe zwei: Einweisen auf zwei Stück Federwild in einem Rübenfeld.
Hier sah es erst so aus, als hätten einige Hunde den Zeichen
ihrer Führer nicht so recht glauben wollen, aber nachdem der
Hase, der sich in den Rüben gedrückt hatte, sein Heil in der
Flucht suchte, kam doch noch jeder Hund zu seinen zwei Stücken,
so dass auch diese Aufgabe von jedem Team mit Erfolg absolviert
wurde. Im Anschluss daran wurde der Schusstest durchgeführt.
Dazu lief der Hund frei auf einem Feld, während zwei Schrotschüsse
abgegeben wurden. Zum Abschluss der Feldarbeit wurden noch die
Prädikate der einzelnen Aufgaben bekannt gegeben. Dann wurde
das Gelände gewechselt und es ging in den Wald. |
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Erste Station: ein
Biwakplatz, an dem schon die Mittagspause vorbereitet war. Es
gab Brötchen und Kaffee, kalte Getränke und reichlich Kuchen.
Ein Dank an die Helfer im Hintergrund.
Nachdem wir gestärkt und ausgeruht waren, wurde von den Herren
Wagner, Juli und Gullich zum Aufbruch geblasen. Also schnell
aufgeräumt, rein in die Fahrzeuge und weiter ging es zur
Aufgabe drei:
300 m Haarwildschleppe im Wald. Jetzt kam endlich der Hase von
Aufgabe eins zum Einsatz. Und alle Teams zeigten was sie gelernt
und geübt hatten. Dann kamen die Gehorsamsfächer: Folgen frei
bei Fuß, Ablegen, Leinenführigkeit und Verhalten auf dem
Stand. Auch hier gab es keine nennenswerten Fehltritte. Da wie
bei der Feldarbeit, jedem Team ein frischer Revierteil
zugewiesen werden muss, bewegten wir uns weiter durch die
herrlichen Wälder im Taunus zur nächsten Aufgabe:
Freie Verlorensuche und Bringen von zwei Stück Haarnutzwild.
Alle Teams konnten auch hier das Klassenziel erreichen. Nach
kurzer Abschlussbesprechung der Waldarbeit und Bekanntgabe der
Prädikate fuhren wir einige Kilometer zur Wasserarbeit.
Hier musste eine Ente sichtig aus dem Wasser apportiert werden.
Während der Hund auf die Ente zuschwamm, wurde ein Schrotschuss
auf das Wasser in Richtung der Ente abgegeben. Als der Hund
diese Ente brachte, wurde eine zweite Ente, für den Hund nicht
sichtig, ins Schilf auf die gegenüber liegende Seite des Gewässers
geworfen. War die erste Ente apportiert, wurde der Hund zur
Verlorensuche auf die zweite Ente geschickt. Eine Aufgabe, die
unsere wasserliebenden Hunde gerne gemacht haben, auch weil das
Wasser nach dem anstrengenden Tag eine willkommene Abkühlung
brachte. |
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Als alle Teams ihre
Aufgaben erfüllt hatten, wurde die Jagd durch die Jagdhornbläser
Edgar Wagner, Theo Juli und Heinz Gullich abgeblasen und wir
machten uns auf ins Suchenlokal.
In gemütlicher Runde ließen wir den Tag ausklingen und nachdem
die Richter ihre Rechenaufgaben gelöst hatten, konnte Uli Schlögell
bekannt geben:
Alle Gespanne hatten die BLP bestanden.
Edgar Wagner lobte die
Qualität der Arbeit, die die Hunde gezeigt hatten und die
Disziplin der Hundeführer und Zuschauer, die natürlich viel
Zeit mit Warten verbringen mussten.
Unser Dank gilt der
Sonderleiterin, den Richtern, natürlich den Helfern und nicht
zuletzt den Revierinhabern, die diesen harmonischen und
anspruchsvollen Prüfungstag erst möglich gemacht haben. |
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Die Ergebnisse im einzelnen:
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1. Gleen Mhor´s Macalbin G/H
mit Susanne Hollunder |
310 Punkte
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2. Adrian von der Kemeler
Haide DL/R mit Claudia Kelemen |
296 Punkte |
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3. Chocolate Beauty von
Kirbach L/H mit Gabriele Kadatz |
290 Punkte |
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4.
Brown Water Jumper Pick-Up CBR/R mit Jutta Vosskötter |
284 Punkte |
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5. Avalon von Johannson L/R
mit Thorsten Conrads |
280 Punkte |
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6. Ursus aus Lühlsbusch L/R
mit Heinz Gullich |
251 Punkte |
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