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Zur Beurteilung der Fächer
Standruhe und Merken gingen die Hundeführer mit
ihren Hunden in einer geraden Linie nebeneinander
durch ein Rübenfeld. Es wurde jeweils ein
Schrotschuss abgegeben und ein Stück Nutzwild ca.
50m vor diese Linie in die Höhe geworfen. Auf ein
Zeichen des Richters wurde jeweils ein Retriever zum
Apport geschickt, während die nicht arbeitenden
Hunde ruhig warten sollten. Dieser Vorgang
wiederholte sich, nachdem die Führer mit ihren
Hunden in Linie weiter vorgerückt waren, bis alle
Hunde zum Einsatz gekommen waren.
Als nächstes wurde der
Spurwille und die Sicherheit auf der Schleppspur
geprüft. Diese Art der Schleppe soll das
Fluchtverhalten eines Hasen simulieren. Die Spur
wurde von einem Richter mit einem Kaninchen über
mindestens 300 m gezogen, enthielt drei
rechtwinklige Haken und führte über natürliche
Hindernisse (Graben, Weg). Am Ende dieser
Schleppspur wurde das Kaninchen abgelegt, das der
Hund finden und bringen sollte.
Das letzte
Prüfungsfach war die frei Verlorensuche. Hierzu
wurden zwei Kaninchen und zwei Enten im Wald
versteckt, die der Hund suchen und bringen sollte. |